Zähne putzen – aber richtig!

Wir tun es im Idealfall jeden Morgen und Abend – und vielleicht noch zwischendurch. Trotzdem treten beim täglichen Zähneputzen immer wieder Fehler auf, die die Mundgesundheit gefährden und damit kontraproduktiv sind. Wer Zahnbeläge mit der Bürste einfach „wegschrubbt“, riskiert tiefe Rillen an den empfindlichen Zahnhälsen. Ursache dafür ist eine zu harte Zahnbürste, die zu fest aufgedrückt wird. Viel schonender für Zähne und Zahnfleisch ist die sogenannte „Bass-Technik“ beim Putzen. Und so funktioniert’s:

  1. Die Zahnbürste wird in einem Winkel von 45 Grad zur Zahnachse angesetzt.
  2. Mit wenig Druck und ohne auf dem Schmelz zu schrubben, beseitigt man die Plaque durch ein leichtes Rütteln am Zahnfleischrand. Anschließend sollten die Borsten vom Zahnfleisch zum Zahn hin ausgewischt werden.
  3. Die Rütteltechnik gilt für die seitlichen Gebissbereiche. Am besten ist es, man entwickelt beim Zähneputzen sein eigenes System, damit kein Zahn vergessen wird.
  4. Bei den Schneide- und Eckzähnen sollte die Bürste senkrecht gehalten werden.
  5. Kräftig schrubben ist nur auf den Kauflächen ratsam.
  6. Anschließend sollte man mit der Zunge kontrollieren, ob alle Beläge restlos entfernt worden sind.